Die Wärmepumpe ist die Heizung der Wahl, wenn Öl- oder Gaskessel ersetzt werden sollen: Sie holt drei bis vier Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom, wird mit bis zu 70 Prozent gefördert und läuft im Verbund mit einer Photovoltaikanlage zu einem großen Teil mit eigenem Strom. Als SHK-Meisterbetrieb in Remscheid planen und installieren wir Luft-Wasser-Wärmepumpen für Neubau und Bestand – und sagen Ihnen vorher ehrlich, ob Ihr Gebäude dafür bereit ist.
Wärmepumpe im Altbau: Geht das im Bergischen Land?
In den meisten Fällen ja. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur, die Ihre Heizkörper brauchen. Viele Häuser in Remscheid, Wermelskirchen oder Radevormwald aus den 60er- bis 90er-Jahren kommen mit 50 bis 55 Grad aus – das schaffen moderne Wärmepumpen effizient. Wo einzelne Heizkörper zu klein sind, tauschen wir sie gegen größere oder Niedertemperatur-Heizkörper. Eine Fußbodenheizung ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Was 2026 an Förderung und Konditionen gilt, haben wir im Ratgeber Wärmepumpe 2026: Lohnt sich der Umstieg – und wann? zusammengefasst.
Unser Vorgehen
- Heizlast und Bestandsaufnahme. Unser SHK-Meister prüft vor Ort Heizkörper, Dämmung, Aufstellort und Elektroanschluss. Auf dieser Basis berechnen wir die Heizlast nach Norm – keine Schätzung nach Wohnfläche.
- Angebot mit Förderrechnung. Sie erhalten ein Festpreisangebot inklusive hydraulischem Abgleich, Pufferspeicher, Warmwasser und Demontage der Altanlage – und eine Übersicht, welche Förderung Sie erwarten können.
- Förderantrag. Wir stellen mit Ihnen den Antrag bei der KfW, bevor der Auftrag erteilt wird – das ist Voraussetzung für die Förderung.
- Installation in 2–4 Tagen. Aufstellung, Hydraulik, Elektroanschluss (durch unseren Elektromeister), Inbetriebnahme und Einregulierung.
- Einweisung und Nachjustierung. Nach der ersten Heizperiode prüfen wir die Einstellungen und optimieren die Heizkurve.
Kosten und Förderung
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation, Speicher und hydraulischem Abgleich meist zwischen 25.000 und 40.000 Euro. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind bis zu 70 Prozent Zuschuss möglich – Grundförderung, Klimageschwindigkeits-Bonus beim Austausch alter Öl- und Gasheizungen und Einkommensbonus. Unterm Strich bleibt bei vielen Familien ein Eigenanteil, der dem Preis einer neuen Gasheizung nahekommt – bei deutlich niedrigeren Betriebskosten, vor allem in Kombination mit Photovoltaik und Batteriespeicher.
Welche Wärmepumpe passt?
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: der Standard im Bestand – schnelle Installation, keine Bohrung, außen oder innen aufstellbar. Wir achten auf leise Geräte und den richtigen Aufstellort zum Nachbarn.
- Sole-Wasser (Erdwärme): höchste Effizienz, sinnvoll bei Neubau oder ausreichend Grundstück für Sonden oder Kollektoren.
- Hybrid: Wärmepumpe plus bestehender Gaskessel für Spitzenlast – in Einzelfällen bei sehr hohem Wärmebedarf.
Warum Nexa Energie?
Weil bei einer Wärmepumpe drei Gewerke zusammenkommen – Heizung, Elektro und oft auch das Dach für die passende PV-Anlage – und Sie bei uns für alle drei einen Ansprechpartner haben. Unsere Meister prüfen jede Installation persönlich ab. Wir arbeiten herstellerunabhängig und wählen das Gerät nach Ihrem Haus aus, nicht umgekehrt. Und wir sind aus der Region: Sitz in Remscheid-Bergisch Born, Kundendienst im ganzen Bergischen Land und im Rheinland.
Jetzt Wärmepumpen-Check anfragen – oder anrufen: 02191 9348930.
Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Remscheid & Bergisches Land
Ja, wenn die Heizkörper bei etwa 55 Grad Vorlauf ausreichend Wärme abgeben. Das prüfen wir raumweise. Einzelne zu kleine Heizkörper lassen sich günstig tauschen; eine Fußbodenheizung ist nicht nötig.
Moderne Außengeräte liegen bei 30 bis 40 Dezibel in drei Metern Abstand – etwa so laut wie ein Kühlschrank. Wir planen den Aufstellort so, dass die Grenzwerte zum Nachbarn sicher eingehalten werden.
Über die BEG sind bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten möglich, abhängig von Bonus-Voraussetzungen wie dem Austausch einer alten Öl- oder Gasheizung und dem Haushaltseinkommen. Wir rechnen Ihnen im Angebot Ihren konkreten Fördersatz aus und stellen den Antrag mit Ihnen.
Ja. Mit einer Photovoltaikanlage und einem Energiemanager läuft die Wärmepumpe bevorzugt dann, wenn Solarstrom da ist. Übers Jahr lassen sich so 30 bis 50 Prozent des Wärmepumpenstroms selbst erzeugen.
Die eigentliche Installation dauert zwei bis vier Tage; ohne Heizung sind Sie meist nur ein bis zwei Tage. Vom Erstgespräch bis zur Inbetriebnahme rechnen Sie inklusive Förderantrag mit 8 bis 14 Wochen.
