Eine Photovoltaikanlage produziert mittags am meisten – gebraucht wird der Strom aber morgens und abends. Ein Batteriespeicher schließt diese Lücke: Er nimmt den Überschuss vom Tag auf und gibt ihn ab, wenn Herd, Wärmepumpe oder E-Auto laufen. Als Elektro-Meisterbetrieb in Remscheid installieren wir Speicher für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbebetriebe – als Teil einer neuen PV-Anlage oder als Nachrüstung zu Ihrer bestehenden.
Wann sich ein Stromspeicher rechnet
Die Rechnung ist einfach: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den Netzstrompreis von rund 30 bis 35 Cent, jede eingespeiste bringt nur die Einspeisevergütung von etwa 8 Cent. Ein Speicher lohnt sich also umso mehr, je mehr Strom Sie sonst einspeisen würden – typischerweise bei Haushalten mit tagsüber niedrigem und abends hohem Verbrauch, bei Wärmepumpe oder E-Auto. Unsere ausführliche Einschätzung lesen Sie im Ratgeber Stromspeicher: Wann sich ein Batteriespeicher wirklich rechnet.
Die richtige Speichergröße
Zu große Speicher sind der häufigste Planungsfehler. Faustregel: etwa eine Kilowattstunde Speicherkapazität pro Kilowatt-Peak PV-Leistung, bei Wärmepumpe oder E-Auto etwas mehr. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 10 kWp sind 8 bis 12 kWh sinnvoll. Wir berechnen die Größe aus Ihrem Lastprofil – und empfehlen im Zweifel den kleineren Speicher mit der Option zur Erweiterung.
Technik, die wir einsetzen
- Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4): sicher, langlebig, über 6.000 Ladezyklen – unser Standard.
- Hybrid-Wechselrichter: PV und Speicher an einem Gerät, weniger Umwandlungsverluste, saubere Installation.
- Notstrom- und Ersatzstromfunktion: auf Wunsch versorgt der Speicher bei Netzausfall Ihr Haus oder einzelne Stromkreise weiter.
- Energiemanagement: Wärmepumpe und Wallbox laden bevorzugt aus Überschuss; dynamische Stromtarife können eingebunden werden.
Speicher nachrüsten
Sie haben bereits eine PV-Anlage – vielleicht aus der Zeit hoher Einspeisevergütung? Auch dann kann ein Speicher sinnvoll sein, vor allem wenn die 20-jährige Vergütung ausläuft oder ein E-Auto dazukommt. Wir prüfen, ob Ihr Wechselrichter speicherfähig ist oder ein AC-gekoppelter Speicher die bessere Lösung ist. Auch die Kombination mit einer Wallbox und einer Wärmepumpe planen wir gleich mit. Tipps, wie Sie Ihren Eigenverbrauch auch ohne Speicher steigern, finden Sie im Beitrag Eigenverbrauch erhöhen.
Kosten
Als Richtwert liegen Speicher für Einfamilienhäuser inklusive Installation bei 700 bis 1.000 Euro pro Kilowattstunde Kapazität, ein 10-kWh-Speicher also bei 7.000 bis 10.000 Euro. Wird der Speicher zusammen mit einer PV-Anlage installiert, entfällt für Privathaushalte die Mehrwertsteuer. Einzelne Kommunen in NRW fördern Speicher zusätzlich – wir prüfen das für Ihren Wohnort.
Warum Nexa Energie?
Speicher, Wechselrichter, Zählerschrank und Anmeldung beim Netzbetreiber gehören in die Hand eines Elektromeisters – bei uns ist er im Haus und nimmt jede Installation persönlich ab. Wir arbeiten herstellerunabhängig, planen ehrlich (auch mal gegen den Speicher, wenn er sich nicht rechnet) und sind vor Ort in Remscheid, Wuppertal, Solingen und im gesamten Bergischen Land.
Speicher-Angebot anfordern – oder anrufen: 02191 9348930.
Häufige Fragen zu Batteriespeicher in Remscheid & Bergisches Land
Etwa 1 kWh Kapazität pro kWp PV-Leistung, bei Wärmepumpe oder E-Auto etwas mehr. Für ein Einfamilienhaus mit 10 kWp sind meist 8 bis 12 kWh richtig. Wir berechnen die Größe aus Ihrem tatsächlichen Verbrauch.
Ja. Je nach Wechselrichter als DC-Kopplung am bestehenden Hybrid-Wechselrichter oder als AC-gekoppelter Speicher mit eigenem Batteriewechselrichter. Wir prüfen Ihre Anlage und empfehlen die passende Variante.
Nur mit einer Notstrom- oder Ersatzstromfunktion, die wir bei der Planung berücksichtigen. Einfache Notstromsteckdosen sind günstig; eine automatische Umschaltung des ganzen Hauses ist aufwendiger, aber möglich.
Lithium-Eisenphosphat-Speicher sind auf 6.000 bis 10.000 Vollzyklen ausgelegt – bei täglicher Nutzung also 15 bis 20 Jahre. Hersteller geben in der Regel 10 Jahre Garantie.
Bundesweit gibt es derzeit keine Zuschussförderung, aber den Nullsteuersatz bei Installation mit PV und KfW-Kredite. Einzelne Städte und Kreise in NRW fördern Speicher zusätzlich – wir prüfen das für Ihren Wohnort.
